Geschichte

Erste Zusammenkunft
Am 22.02.1959 versammelten sich zum ersten mal 36 Personen im Saale Grüner und sprachen sich für die Gründung einer Nachbarschaft aus.Diese sollte den Namen “Einigkeit” tragen.Folgende Vorstandsmitglieder wurden gewählt:
-1.Vorsitzender Josef Müller
-2.Vorsitzender Heinrich Mevenkamp
-Schriftführer Josef Ankerne
-Kassierer Heinrich Schneider.

Für die Ausarbeitung der Satzung wurde der Vorstand noch durch folgende Mitglieder erweitert: Erwin Strack, Helmut Garbe, Richard Zabach, Gabel und Fischer.Die Satzung sollte bei der ersten Generalversammlung vorgestellt werden

 

Erste Generalversammlung
Die erste Generalversammlung der Nachbarschaft Einigkeit wurde am 03.05.1959 im Saale Hüser eröffnet. 1.Vorsitzender Josef Müller eröffnete die Versammlung und gab einen Gesamtüberblick über die vom erweiterten Vorstand ausgearbeitete Satzung. Sie wurde von den Mitgliedern einstimmig anerkannt. Der Jahresbeitrag ist auf 2,-DM, der Festbeitrag auf 1,-DM pro Teilnehmer zu entrichten. Das erste Fest sollte schon im Herbst 1959 stattfinden. Jetzt fehlte nur noch der Festausschuss, doch der war schnell gefunden. Gewählt wurden: August Everding,Helmut Garbe und Franz Averesch.Auf den Namen “Einigkeit” einigte man sich schnell um dadurch den Zusammenhalt zwischen den Vertriebenen und den einheimischen Bewohnern dieses Baugebietes “früher Göferts Kamp” zu dokumentieren.

Das erste Kinderfest
Am Sonntag den 04.09.1959 veranstalteten die Nachbarn ihr erstes Kinderfest.Das Fest wurde gegen 14°°Uhr mit einem Umzug durch die Nachbarschaft eingeleitet.Die größeren Kinder hatten sich hierfür sehr interessant Kostümiert.Mit Musik und Gesang erhob sich eine festliche Stimmung.Nach Altersstufen wurden die Kinder in mehreren Gruppen eingeteilt.Erwachsene übernahmen die einzelnen Gruppen und führte dann Wettbewerbe auf verschiedensten Gebieten durch.Besondere Aufmerksamkeit bei den jüngeren Kindern fand das Kasperletheater,von den älteren Kindern in wunderbarer Weise inzeniert.Alles fand unter freien Himmel statt.Auch wurde draußen Kuchen und Kakao serviert. Abschluß des Festes bildete mit Anbruch der Dunkelheit ein Fackelzug durch die Nachbarschaft.Mit dem Lied “Ade zur guten Nacht” klang dann das schöne Kinderfest aus.

Das erste Nachbarschaftsfest
Das erste Nachbarschaftsfest feierte man im Saale Nonhoff am Samstag den 12.10.1959. Mit Musik wurde bis in die frühen Morgenstunden, bei Frohsinn, Heiterkeit und Gemütlichkeit das Tanzbein geschwungen. Alle Teilnehmer waren sichtlich interresiert, gute nachbarliche Beziehungen anzuknüpfen, wobei besonders das Verhältnis zwischen den Vertriebenen und Einheimischen im Rahmen der Nachbarschaft gefördert wurde .Alle fühlten sich in dieser Gemeinschaft eng miteinander verbunden

Maibaumaufstellen

In der neu gegründeten Nachbarschaft “Einigkeit” sollte auch das Fest des Maibaumfällens gefeiert werden. Das war ein alter Brauch der in den Randgebieten der Sudeten erhalten geblieben wahr. Am Vorabend des 1.Mai wurde von ehemaligen Sudetenländern ein Maibaum gesetzt, der am letzten Sonntag unter Beteiligung der gesamten Nachbarschaft gefällt wurde. Das Programm leitete eine kurzfristig ausgebildete Volkstanzgruppe ein. Dann ging es an das Fällen selbst, was ein Förster und sein Holzknecht unter Beifall der Zuschauer vollzogen. Viel Spaß löste auch das Erklettern des Baumes aus, auf dem eine Flasche Schnaps hing. Der gefällte Maibaum wurde unter Musikklängen durch die Nachbarschaft getragen und bei Hermann Korthues  abgelegt, der damit als erster Maikönig proklamiert war. Unter Leitung des Försters ist der Maibaum amerikanisch versteigert und bei einem Umtrunk in der Gaststätte Hüser gefeiert worden.

Zu letzt aktualisiert am 18.04.2016
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© Martin Everding